Aloha Aloha Aloha Gerald Asamoah!

Die WM beginnt am Donnerstag, aber wir sind noch überhaupt nicht in WM Stimmung. Vielleicht weil Sandro Wagner nicht dabei ist oder weil es keine Stars mehr gibt, deren Namen man so gut in Songs unterbringen kann. Beste Beispiele sind „Lu Lu Lu – Lukas Podolski“ und „Aloha Aloha Aloha – Gerald Asamoah!“ Aber im aktuellen deutschen Kader ergibt sich da bisher nichts was auf den ersten Blick Kultstatus erlangen könnte. Immerhin ist Mario Gomez dabei und der hat ja seinen eigenen Tor Button. Aber immerhin ist Panama dabei und jeder weiß wie schön Panama sein soll. Wie weit ist es denn eigentlich von Panama nach Hawaii? Und wer von euch ist denn mal über den Panamakanal gefahren?

Wie wir auf Hawaii kommen, naja der heutige Gin heißt Aloha Gin, er hat nichts mit Hawaii zu tun, aber bei dem Namen könnte man ja auf die Idee kommen. Kennt ihr in Heilbronn das Hip Island? Die haben mit dem Gin zu tun und dürfen sich als Schöpfer sehen. Beim Geruchstest fällt uns auf, dass wir eine bestimmte Note nicht erriechen können, der Gin riecht aber sehr angenehm. Wir vermuten das wir den Hibiskus riechen können, das aber nicht zu 100% belegen.

Aloha Gin
Der Aloha Gin aus Heilbronn und das Margon Tonic Water aus Lichtenau

Dann kommen wir zu dem schönen Teil, dem Geschmackstest. Obwohl er 47% hat schmeckt der Gin eher mild und brennt nicht. Ein floraler Geschmack macht sich im Mund breit. Aber wir schmecken die heimischen Kräuter nicht heraus. Wir können nur im dunklen stochern, aber das macht ja Spaß, vor allem wenn der Gin schmeckt. Jetzt machen wir uns einen noch schöneren Abend und machen aus dem Gin einen Gin Tonic.

Vor einiger Zeit hatten wir die Kritik angenommen das wir ja immer mit dem selben Tonic testen würden, also haben wir uns das Margon Tonic ausgesucht. Kennt ihr nicht? Haben wir bis zu dem Tasting auch nicht. Margon, auch wenn der Name nicht darauf schließen lässt, kommt der Hersteller aus Sachsen, besser gesagt aus Lichtenau, das sollte den meisten hier ja was sagen. Das Tonic ist nicht das beste der Welt, aber ein sehr solides und aufgrund der Größe der Flasche, auch gut für Partys oder längere Abende geeignet.

So nun genug von den Fangesängen auf Gin und Tonic, lasst uns beide zusammen feiern. Egal ob Gerald Asamoah (was macht der eigentlich jetzt?) oder Lukas Podolski. Die Mischung ist sehr süffig, weder Gin noch Tonic drängen in den Vordergrund. Das ist wie ein Doppelpass, beide spielen zusammen für den Erfolg des Teams. Der Gin Tonic Aloha schmeckt am Stadtstrand, beim Public Viewing und auch daheim. Es muss nicht mal ein Fußballspiel laufen, auch bei einem gemütlichen Grillabend oder nach dem Yoga, Hauptsache ihr vergesst nicht die Fanlieder zu singen.

Was Neues für Batmans Gürtel

FUnky Pump Gin Tasting

Nein, keine Angst wir fangen nicht an Technik Gadgets zu entwickeln und wir wollen auch keine Debatte über Marvel oder DC Comics lostreten. Allerdings stellen wir uns die Frage was ist eigentlich aus dem Gürtel von Batman geworden. Wir verstehen das er nicht mehr so voll sein kann wie einst in „Batman hält die Welt in Atem“ wobei das „Anti-Haifisch-Batspray“ das wohl legendärste Gadget aller Zeiten ist und bleibt, ok vielleicht gleichauf mit dem „Fluxkompensator“, aber das war ja nie Teil von Batmans Gürtel. Oder vielleicht doch, aber er hat ihn nie nutzen müssen? Naja, aber zurück zum Gürtel, wer die letzte Trilogie von Batman gesehen hat und bitte korrigiert uns da, wenn wir jetzt komplett falsch liegen, nutzt Batman kaum noch oder gar nicht den Gürtel. Schade eigentlich, denn wir sind der festen Überzeugung das der heutige Gin sich aber sowas von gut an dem Gürtel machen würde.

Der Gin ist der „Funky Pump“ der alleine schon wegen der Flasche ein absolutes Highlight ist. Der Deckel, die Hülle, hach einfach ein Eye-Catcher den niemand ignorieren mag. Der Gin kommt aus dem Lechtal, ja genau dem Lechtal, Herr Mario Huber hat mit diesem noch einen Gin nachgelegt. Auch hier sind nicht alle Kräuter, die es in den Gin geschafft haben bekannt, denn sie sollen geheim bleiben. Was bekannt ist allerdings, dass es ein gutes Jahr gedauert hat, bis man mit der Rezeptur fertig war.

Was beim Nosing auffällt ist, ist der starke Zitronengeruch, der als erstes in die Nase dringt. Alles was an Kräutern drin sein soll, riechen wir nicht, da ist die Zitrone zu mächtig. Beim Geschmackstest verzichten wir mittlerweile auf den warmen puren Schock, wir sind jetzt einfach in einem Alter da kann man auch 3 Minuten warten bis der Gin kalt geworden ist, das kann doch sonst keiner trinken. Kalt riecht das ganze gleich nochmal anders, es riecht fruchtig, aber dennoch keine Ahnung was für Kräuter da drin sein sollen. Geschmacklich ist das richtig gut, die Zitrone kitzelt etwas den Gaumen und man bekommt dieses Urlaubsfeeling. Wir trinken hier einen größeren Schluck pur als sonst, weil der Gin einfach mega gut schmeckt, so wie Herr Huber ihn schuf. Wenn wir ehrlich sind brauchen wir hier eigentlich kein Tonic dazu. Das merken wir als die erste Probe leer ist und wir nur noch Eiswürfel im Glas haben.

Also nochmal, Gin rein, abkühlen lassen und dann, gleich nochmal probieren, der ist schon gut. Diesmal aber nach einem kurzen Gespräch und der Einigung wir trinken das gleich nochmal pur hinterher kommt das Thomas Henry Tonic Water dazu. Und nun ratet mal was wir schmecken, die Zitrone, das Tonic Water legt sich gut um den Gin und die Symbiose aus beidem erfreut uns. Anders wie einst bei Spiderman als er Venom wurde, hier ist das anders, besser. Nicht so gut ,wie die Trilogie von „The Dark Knight“, aber gut. Besser als die Avengers Filme, weil viel stimmiger. Aber auch hier, keinen Hauch von den Kräutern, wir sollten vielleicht mal einen Kräuter Schmeck- und Riechkurs belegen. Aber all das macht den Gin Tonic nicht schlecht, wer es schafft sich nicht krampfhaft darauf zu stürzen und auf Teufel komm raus alle Kräuter erkennen zu wollen hat einen tollen Abend mit dieser Kombination. Genauso wie wir, denn Ginseidank trinken wir das ganze gleich nochmal pur und kalt.

The Secret of Monkey (Gin) Island

Monkey Gin East Imperial

Es ist gerade groß in Mode Retro Classics wieder neu herauszubringen, sei es das NES Mini oder das Super Nintendo Mini. Da kommt ja bald das Atari Mini und was uns sehr freut, das C64 Mini. Von Sega, wo einst Sonic zur Welt kam, soll es anscheinend auch bald eine Mini Version geben, wir werden wohl keine Zeit mehr für diesen Blog haben, weil wir zocken werden oder zocken müssen. Welcher ist denn eurer Klassiker, den ihr heute noch spielt oder mal gerne wieder spielen würdet?

Wir haben uns eine so ähnliche Frage gestellt, aber statt nach einem Spiel fragten wir uns welchen Gin wir mal wieder trinken sollten und welchen wir vor unserem Blogleben gerne getrunken haben. So fanden wir weiter hinten im Schrank noch eine Flasche Monkey Gin. Der sollte den meisten hier ein Begriff sein, kommt aus dem Schwarzwald und war mit verantwortlich das Gin wieder salonfähig ist, unserer Meinung nach. Also nun zum Gin. Zitrone, das ist das was wir riechen, allerdings nicht mehr. Der Zitronenduft ist dominant, dennoch riecht der Gin blumig, wie gesagt riechen wir nicht viel mehr raus. Liegt vielleicht aber auch an dem schlechten Wetter J. Aus dem Glas verliert sich der Zitronenduft ein wenig, in der Flasche kommt dieser viel intensiver raus. Auch den puren Geschmackstest nimmt der Monkey Gin problemlos, brennt leicht aber nicht viel und ist doch sehr rund. Einfach eben ein Klassiker der Gin, der geht immer.

Nun aber zum Tonic, eigentlich der Hauptgrund warum wir dieses Mal den Monkey herausgezogen haben, denn wer uns bei Instagram folgt hat bestimmt gesehen das wir mal eine ganze Menge an Tonics gekauft haben. Eines davon ist eben dieses East Imperial „Old World Tonic“, die Macher bezeichnen es als den Champagner unter den Tonic Watern. Zugegeben das ist kein normales Tonic Water, denn beim Probieren stellen wir fest, da ist was mit drin das wir so aus einem Tonic Water nicht kennen. Nach dem wir kurz das Internet gefragt hatten war uns klar „Aaaaaaa, Zitronengras und Limette“, wer hätte das gedacht. Aber das ist schon was Anderes, kannten wir so nicht. Alles was in diesem Tonic Water verarbeitet wird wächst in Asien, das Tonic wird aber in Neu Seeland produziert.

Wie schmeckt nun der Monkey Gin mit dem „Old World Tonic“ von East Imperial? Wir finden diese schmeckt verdammt interessant, der uns aus einem Tonic unbekannte Zitronengrasgeschmack und das zitronige des Monkey umarmen sich wie zwei alte Freunde die sich Jahre nicht gesehen haben. Was auffällt, das der Nachgeschmack ein wenig bitter ist, nicht negativ, aber doch merkt man das. Was aber auch auffällt ist, dass man je mehr man davon trinkt ein leicht pelziges Gefühl auf der Zunge bekommt, was wiederrum nicht negativ ist, nicht wirklich störend ist, uns aber auffällt.

Wir behaupten einfach mal das dieses Old Tonic nur was für Liebhaber ist, entweder man mag es oder man mag es nicht. Wer schon viele Tonic Water getrunken hat und auf der Suche nach etwas komplett Neuem ist, wird damit Spaß haben, wer beim Tonic Water keine Experimente eingehen möchte greift auf die Altbekannten zurück.

Ginseidank ist die Welt des Gins und des Tonics groß und bietet jedem was und lässt selten einen Wunsch offen.

Domo Arigato

Wir geben zu unser japanisch beschränkt sich auf ein paar Wörter, die man vom Essen und Trinken kennt sowie eben Domo Arigato und Daniel San, wobei das Daniel ja nicht japanisch ist. Apropos Daniel San, der erste Teil Karate Kid ist heute immer noch so gut wie damals und das Remake mit Smith Junior, naja, es zeigt uns das man nicht jeden Film neu auflegen muss. Aber egal, lasst uns über das reden warum ihr hier auf der Seite seid. Gin.

Ihr könnt es euch vielleicht schon denken, der Gin der es heut in den Blog geschafft hat klingt Japanisch, ist er aber nicht. Jinzu, der britische Gin der durch eine Reise durch Japan inspiriert wurde und mit delikaten Kirschblüten, Yuzu-Zitrusfrucht Aromen und einem guten Schuss Sake verfeinert wird. So ist es zumindest nachzulesen und auch wenn wir bis dato nicht wussten was Yuzu-Zitrusfrüchte sind, geschweige denn das diese existieren, freuen wir uns darüber das sie ihren Weg in den Gin gefunden haben. Bevor ihr googlet, Yuzu sehen aus wie schrumpelige Orangen/Zitronen. In echt haben wir noch keine gesehen, aber wir haben auch gegooglet.

Wie immer wird zuerst am Gin in der Flasche gerochen, es kommt uns ein sehr angenehmer Geruch entgegen, nicht beißend, allerdings können wir auch die delikate Kirschblüte oder den Sake nicht rausriechen. Aber wir finden Gefallen an dem Geruch und erhoffen uns einen tollen Gin. Eingeschenkt im Glas verliert sich nicht viel am Geruch und so probieren wir den Gin pur. Er brennt leicht, wirkt aber dennoch sehr angenehm. Wenn man den Gin vorher kühlt oder den Eiswürfeln genug Zeit gibt zu wirken, dann schmeckt der Gin sogar süßlich, ob da die delikaten Kirschblüten endlich zum Tragen kommen? Die restlichen Aromen können wir weiterhin nicht riechen und auch nicht schmecken. Wobei wir uns sicher sind, dass der Sake etwas durchkommt, aber wir haben ewig keinen Sake getrunken und der Don ist sich nicht mal sicher, ob das beim Asiaten jemals echter Sake war den er da bekommen hat.

Wie töricht wir sind merken wir bei der Wahl des Tonics, wir entscheiden uns für das Thomas Henry Cherry Blossom, weil Cherry = Kirsche und das passt ja zur Kirschblüte. Zum Tonic an sich, kennt ihr noch die Hubba Bubba Kaugummis? Geschmacklich kommt das Tonic diesen sehr nahe, es schmeckt eben doch sehr künstlich, sehr süß, sehr krass. Vielleicht mochten wir diesen Geschmack als wir mal 16 waren, aber heute ist das nichts mehr für uns. Heute wo wir ja schon über 17 sind :).

Die Kombination aus Eiswürfeln, Gin Jinzu, der mit den delikaten Kirschblüten und dem Cherry Blossom Tonic ist einfach nur krass. Mega süß und wir sehen uns nicht in der Lage jemals mehr als einen Gin Tonic dieser Kombi an einem Abend zu trinken. Das ist einfach zu süß, für uns zu süß. Es mag mit Sicherheit Menschen geben, die diese Süße mögen und toll finden. Aber wir kommen mit diesem leicht chemisch schmeckenden Hubba Bubba Gedächtnis Geschmack Revival nicht ganz klar.

Aber, wir trinken das und sind dann selbst so mutig das Ganze zu wiederholen, allerdings stehen jetzt die leeren Cherry Blossom Flaschen nur zur Zierde auf dem Tisch und wir testen den Jinzu, den mit den delikaten Kirschblüten mit dem normalen Thomas Henry. Ginseidank ist das, für uns, die bessere Wahl.

Jinzu Gin und Thomas Henry Tonic
Der Gin Jinzu und das Thomas Henry Cherry Blossom Tonic

Eine Ginfahrt die ist lustig

kleine Theke

Wann wart ihr denn das letzte Mal spontan? Heute ist es schwer spontan zu sein, dank Berufsleben und anderen Verpflichtungen ist es schwer was spontan zu machen. Wir geben zu bei uns ist das nicht anders, wir müssen unsere Ginabende auch planen, oft 2 bis 3 Wochen im Voraus.

Daher war ich eigentlich echt froh und auch positiv überrascht das wir es geschafft haben so spontan einen Ausflug nach Südtirol zu machen um uns die Destillerie „Zu Plun“ anzuschauen. Wer unserem Blog folgt, egal ob hier oder Instagram, weiß das wir die Produkte sehr mögen. Egal ob Yellow Gin, der dort hergestellt wird oder der Granatapfel Gin oder der Dol Gin. Nach ein paar Nachrichten war der Termin fix und wir haben uns also an einem Montagmorgen auf den Weg nach Kastelruth gemacht.  Ihr denkt euch vielleicht Kastelruth, das kenn ich doch irgendwo her. Ja genau die Kastelruther Spatzen kommen daher. Aber dazu kommen wir später noch. Montag morgens ist ganz schön viel los auf der Autobahn Richtung Italien. Das ist der Nachteil, wenn man in einem großen Ballungsgebiet wohnt und durch den Pendel- und Arbeitsverkehr muss. Aber irgendwann, nach dem wir von einem Ferrari verheizt wurden, waren wir dann in Österreich. Wir mussten tanken und da passiert das was wir noch nie erlebt haben. Die Zapfsäule macht auf einmal komische Geräusche und der Zapfhahn springt aus dem Tank und der Diesel läuft dem Don über Hose und Schuhe. Danach wurde nur noch geflucht, viel geflucht, nicht jugendfrei geflucht und es hat gestunken, sehr sogar. Die Rettung war aber das Brenner Outlet, dort wurde eine neue Jeans und ein paar geile Sneaker für wenig Geld gekauft und auf einmal war die Stimmung wieder besser und die Welt fast in Ordnung.

 

In Kastelruht angekommen nutzen wir die Zeit um in einem Supermarkt einzukaufen, Brötchen, Mortadella und Käse, schnell noch was leckeres Essen bevor es losging. Dann endlich mit dem Taxi zum Hof der Familie Rabanzer gefahren und dort angekommen wurden wir empfangen wie alte Freunde. Der Florian senior führte uns über seinen Hof und in die Probierstube. Dort durften wir uns quer durch das Sortiment trinken, auch durch ein paar Produkte die Florian für andere herstellt. Wir bekamen so das Privileg den Granatapfel Gin, den Dol Gin, Salz Gin, Giass Gin und ein paar Gins die es noch gar nicht gibt, zu probieren. Wir könnten jetzt über jeden einzelnen Gin viel schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Wir haben auch eine Schokomischung bekommen, die verschiedene Aromen des Gins hervorhebt und ehrliche Geschmacksexplosionen im Mund auslöst. Dazu durften wir das eigens für den Dol Gin entwickelte Moutain Tonic Water probieren, von dem wir auch sagen das es perfekt zum Dol Gin passt und als Gin Tonic äußerst gelungen ist. Wir durften auch in die Produktion und aus einem Fass Gin probieren, der noch nicht fertig war, aber eben anfing die Botanicals zu übernehmen.

Nach über 2 Stunden und vielen kleinen Proben verließen wir den Hof, glücklich und mit gestilltem Durst. Zurück im Hotel mussten wir das ganze erst mal sackenlassen, am besten bei einem Abendessen das wirklich gut war, allerdings! Ja da kommen sie wieder, die Spatzen. Die Kastelruther feiern ihre Spatzen und die Musik die sie machen. In vielen Lokalen, im Taxi oder in Bars und Cafés laufen die Kastelruther Spatzen. Für den Don, der mit Schlager nicht viel anfangen kann war das die Höchststrafe. Immerhin war das Dessert super lecker und die Betten sehr bequem.

 

Am Dienstagmorgen führte uns der Weg nach dem Frühstück direkt wieder auf den Hof der Familie Rabanzer, „Ware“ abholen und dann auf eine kleine Reise durch Südtirol. Von Kastelruth, nach Eppan und dann nach Sterzing. Hier waren wir nochmal einkaufen, über Speck, Tonic Water und allem anderen Krimskrams den man halt so zu Hause brauchen kann.

Wir wollen uns nochmal ausdrücklich bei der Familie Rabanzer für die Einladung bedanken, die Gastfreundschaft und all das Wissen das uns mitgegeben wurde. Solltet ihr Wiederverkäufer sein oder ein Unternehmen haben das Alkohol nach Deutschland importieren darf meldet euch doch bitte bei uns, die Familie Rabanzer sucht noch Partner in Deutschland.

 

Ginseidank wird das nicht der letzte Ausflug sein.

Wir leben doch auch alle in einem Yellow Ginmarine

Der Yellow Gin vom Gardasee

Da ist er, der Ohrwurm. Die Beatles waren damals bekannt für ihre Frisur und ihre Musik und viele kennen den Song „Yellow Submarine“ und einige haben jetzt vielleicht auch die Melodie im Ohr. Zum Glück gibt es ja das Internet und so Seiten wie Youtube da kann man sich ja jederzeit das Lied anhören. Ok nun aber zum Gin, da wir ja die Tage in Südtirol zu Gast sind bleiben wir auch beim heutigen Eintrag in Italien und zwar an einem beliebten Urlaubsort, dem Gardasee. Am Gardasee gibt es einen ganz berühmten Ort namens Limone. Limone ist bekannt für seine Zitronen, überall dort riecht es nach Zitronen und an jeder Ecke kann man die kaufen. So wie es in Limone riecht, riecht es auch wenn man die Flasche aufmacht. Ein Schwall Zitrone tritt aus der Flasche und man fühl sich direkt am Gardasee wie im Urlaub. Einmal im Glas geht der dominanten Zitronengeruch etwas verloren, man riecht deutlich noch die gelbe Frucht aber nicht mehr so stark. Nun zum ersten Geschmackstest, dem den wir nicht so gerne machen, aber eben dazu gehört. Ein klein wenig Yellow Gin kommt ins Glas und wird pur getestet, zu unserer Überraschung schmeckt er angenehm und brennt nicht so stark, könnte man also auch als Shot reichen, warum wissen wir auch nicht, aber wir wollten das erwähnt haben. Auch schmeckt man leicht die gelben Limonen aus Limone im Gin und man hat einen vollen runden Geschmack im Mund.

 

Zum Tonic, nach dem wir ein paar Nachrichten bekommen haben wir würden ja nur mit dem Thomas Henry testen waren wir einkaufen und haben uns eine Auswahl an Tonics geholt. So auch das Lichtenauer Tonic Water, das es heute auf den Tisch geschafft hat. Wie wir finden ein solides Tonic Water, nichts Außergewöhnliches aber eben auch mal was anderes. Gibt’s in großen Flaschen und eignet sich damit auch für Abende, wenn es mehr als nur ein Gin Tonic sein darf. So geben wir nun das Tonic Water ins Glas in dem sich bereits zwei Eiswürfel und ein guter Schluck Gin befinden. Auch zusammen mit dem Tonic Water riecht es nicht mehr so stark nach Zitrone aber dennoch schwelgen wir in Gedanken im letzten Urlaub. Nun bricht die Diskussion aus ob eine Scheibe Zitrone, eine Zitronenzeste oder ein anderer Botanical gut dazu passen würde. Wir belassen es bei Tonic und Gin und fahren damit ganz gut. Die Mischung schmeckt nicht langweilig oder zu arg nach Zitrone oder sonst was, wir mögen diese Kombination und entscheiden uns dazu noch einen zu trinken. Das war vielleicht die beste Entscheidung dieses Abends.

Yellow Gin, Lichtenau Tonic,
Das Lichtenauer Tonic Water, dazu der Yellow Gin und die fertige Mischung.
Yellow Gin Panorama
Der Yellow Gin schön in Szene gesetzt in der Hausbar. Im Hintergrund andere Gins.

Wir möchten noch ein paar Zeilen über die Brennerei verlieren die diesen Gin herstellt, Florian Rabanzer, nennt sich der junge Mann und wir sind froh das wir ihn die Tage besuchen dürfen. Der Yellow Gin wird zwar als Gin vom Gardasee bezeichnet, was auch nicht falsch ist, allerdings liegen zwischen der Brennerei und der Heimat der Zitronen knapp 130 Kilometer. Die Brennerei Zu Plun stellt noch weitere Gins her, wir haben die Ehre jeden dieser Gins bei unserem Besuch dort kennen zu lernen und darüber freuen wir uns unheimlich. Ginseidank gibt es heutzutage das Internet, das die Kontaktaufnahme erleichtert und man sich noch einfacher kennen lernen kann.

 

Solltet ihr mal die Möglichkeit haben ein paar Tage Urlaub in Südtirol zu machen, nehmt euch Zeit für eine Führung und probiert egal ob am Gardasee oder sonst wo den Yellow Gin.

Wer will gute Muffins backen

Ihr könnt doch nicht ständig Gin Tonic trinken! Das hat schon mal jemand zu uns gesagt, ehrlich! Aber 1) wir trinken nicht ständig Gin Tonic, sondern auch immer den Gin noch Pur. 2) Können wir wohl! 3) Schau her, heute nicht!

Zu eurer Erklärung, wir hatten letzte Woche hier unser vier tätiges Stadtfest. Wir treffen uns immer am Donnerstag zur Hauptprobe und mittlerweile bringt nun jeder etwas mit und wir haben einen schönen Abend. Bei der Planung kam jemand mit einem Gin Muffin Rezept um die Ecke, kurz überlegt und so kamen wir dazu Gin Muffins zu machen. Zum Backen haben wir Tanqueray Gin genommen.

Gin Muffins mit Flasche
die fertigen Gin Muffins auf und dahinter der passende Gin

Das Rezept könnt ihr auf Chefkoch.de nachlesen, übrigens möchte ich mich bei der Erstellerin des Rezeptes sehr bedanken, das was du geschaffen hast ist der absolute Wahnsinn. Wenn man bedenkt das in den Teig 100 ml Gin rein kommen, in den Sirup 8 Esslöffel und nochmal ca 4 Esslöffel Gin für den Guss könnt ihr euch ja schon denken wie Ginnig (Gibt’s das Wort überhaupt?) die Muffins sind. Die Herstellung dauert länger als bei normalen Muffins, aber glaubt uns es lohnt sich. Den restlichen Teig aus der Schüssel lecken? Klar! Ist ja Gin drin!

fertige Gin Muffins
fertige Gin Muffins
Gin Muffin aus der Nähe
Eine Nahaufnahme der fertigen Gin Muffins

Das Endergebnis ist mehr als umwerfend. Richtig saftig gut schmeckende Muffins, besser als alle anderen Muffins. Sehen Top aus und Ginseidank schmecken die auch gut. Für den nächsten Grill Abend also merken, Gin Muffins sind der perfekte Nachtisch. Dazu empfehlen wir ein Gin Tonic.

Auch nicht Gintrinkern haben die Muffins geschmeckt. Was uns ehrlich gesagt etwas wundert denn wenn man bedenkt wie viel Gin da drin ist, verrückt. Falls ihr Lust aufs Backen bekommen hat, können wir das gut verstehen, stellt euch in die Küche und macht das nach. Wenn ihr das macht schickt uns Bilder, wir sind immer sehr interessiert daran!

 

 

 

Andere Mütter haben auch schöne Gins

Wahrscheinlich kennt jeder den Refrain der Englischen Nationalhymne, „God save the Queen“ zumindest lautet der Refrain so solange die Queen noch regiert. Sollte irgendwann ein King folgen, heißt es dann eben save the King. Den Slogan kann man auch in „God saves the Gin“ umdichten und das machen die spanischen Macher aus dem Hause Gonzàlez Byass des „Mom“ dem Queen of the Gins. Der Gin ist eine Hommage an die britische Queen die selbst als Liebhaber des Gins gilt. Das Design der Flasche und die Aufmachung der Homepage lassen auch keine Zweifel daran wer die Zielgruppe dieses Gins ist, die Damenwelt. Aber was interessiert uns die Zielgruppe, wir wollen diesen Gin auch probieren und somit kommen wir zum richtigen Teil des Blogs. Das Tasting!

Das erste riechen und der erste Eindruck überraschen uns, diese fruchtige nach Himbeer riechende Note entzückt uns, aus der Flasche, so scheint es riecht man direkt am Strauch. Der Wacholdergeruch ist im ersten nicht aufzufinden. Im Glas ändert sich das, der starke Beerengeruch weicht, nicht zu Gänze aber dennoch riecht das anders. Wir können uns nicht einigen nach was er riecht, aber er riecht eben nicht mehr so stark nach Himbeeren und überhaupt nicht nach Wacholder. Überraschend stellen wir fest dass dieser Gin sich auch als „kurzer“ oder „Shot“ eignet da der starke Wacholdergeschmack nicht dominierend ist. Zwar riecht der Mom Gin besser als er schmeckt aber das kennen wir ja zu gut und außerdem wollen wir ja den Longdrink als nächstes probieren.

Mom Gin and Tonic
Mom Gin und Windspiel Tonic, einmal mit und einmal ohne Fruchtsirup

Für dieses Tasting haben wir uns für das Windspiel Tonic entschieden und wir müssen euch auch ehrlich sagen, das ist unser Lieblingstonic. Wir haben das schon sehr oft mit Gins gemischt und haben immer wieder tolle Gin Tonics damit kreiert. So genug des Lobes, zurück zum Mom Gin. Geruchstechnisch legt sich das Windspieltonic angenehm um den Gin, es geht nichts verloren. So schmeckt der Gin Tonic dann auch fruchtig, ohne jeglichen Nachgeschmack. Allerdings fehlt uns im Abgang irgendwie was, da fehlt der letzte Kick. Aber Ginseidank sind wir ja gut vorbereitet. Wir hatten einen Traube Holunder Fruchtsirup parat und mischen das dazu. Die fruchtigen Noten ergänzen sich und man denkt sich der restliche Abend ist gerettet. Doch umso länger der Abend umso schwerer wird es den Inhalt des Glases zu leeren. Hat der Fruchtsirup am Anfang noch den Geschmack verbessert, verliert der Gin Tonic mit Verlauf der Zeit seine Anziehungskraft.

Was nicht heißen soll das dieser Gin Tonic nicht schmeckt, es ist eben nur nicht das was wir sonst trinken. Was uns zur Zielgruppe kommen lässt. Wir stellen hier die Vermutung auf das Frauen die noch keinen Gin getrunken haben oder eigentlich Gin nicht mögen mit dem Mom Gin tolle Erfahrungen machen können und bestimmt auch werden.

Was bleibt ist diese tolle Flasche und das Design das uns absolut überzeugt, geschmacklich werden wir den Pfad des Beerigen „Frauen Gins“ erstmal wieder verlassen.

Ginseidank gibt es noch genug Gin zu erforschen und entdecken.

Das flüssige Moncherie

Wer kennt sie nicht, diese kleinen schokoladenen Dinger mit starkem Alkohol und dieser tollen Kirsche in dieser roten Verpackung? Ich weiß nicht ob ich jemals bewusst eine Packung gekauft habe aber egal darum geht’s hier ja auch nicht. Es geht um den Major Gin vom Lago Maggiore und wer weiß das der See auf Englisch eben Lake Major heißt weiß nun auch warum der Gin so heißt. Was kommt in den Gin? Wacholderbeeren aus den Alpen, Botanicals rund vom Lago Maggiore und eben diese Kirsche aus dem Piemont. Auch hier wird noch von Hand gearbeitet, das Ergebnis kommt in tolle blaue Flaschen. Laut Homepage werden nicht viele Flaschen pro Destillation abgefüllt, wie viele das sind konnte nicht ermittelt werden. Aber nun zum tasting.

Zwar wissen wir dass da diese wunderbare Piemont Kirsche drin ist, aber gerochen haben wir diese nicht. Zwar meinte ein Gast der beim Tasting dabei sein durfte sie würde die Kirsche riechen, wir halten das immer noch für Einbildung. Was man riecht sind die Wacholdernoten die einem dominant in die Nase steigen. Pur schmeckt auch dieser Gin stark nach Wacholder, nicht nach Kirsche oder anderem, nur nach Wacholder. Er brennt auch etwas nicht so hart wie zum Beispiel der Elephant aber für einige bestimmt unangenehm.

Slim Tonic und Major Gin
Thomas Henry Slim Tonic und Major Gin vom Lago Maggiore!

Zum Mixen eines Gin Tonics haben wir uns für das Slim Tonic von Thomas Henry entschieden. Die Berliner mischen schon seit einiger Zeit den Tonic Markt auf und haben eine schöne und vor allem leckere Auswahl an Mischgetränken von denen einige auch zum Puren Genuss geeignet sind.

Also nun Eiswürfel, Gin und das Slim Tonic ins Glas und probieren. Das Ergebnis hat und nicht vom Hocker gehauen, im Gegenteil, die Mischung ist eher langweilig und war eher ein Stimmungskiller. Wir geben ehrlich zu wir haben den Gin vorher schon probiert und waren sehr angetan, fürs Tasting hatten wir uns aber für das Slim Tonic entschieden. Das Tonic legt sich über den Gin so dass in der Mischung nur das Tonic heraussticht. So konnten wir das nicht auf uns sitzen lassen und wir wollten auch keinen Beitrag verfassen von dem wir am Ende selbst enttäuscht wären. Also das gleiche nochmal nur diesmal mit dem normalen Thomas Henry Tonic Water und siehe da, unsere gute Laune stieg wieder und wir hatten einen großen Spaß beim zweiten Teil des Tastings. Gin sei Dank ist die Kombi anders, das Tonic legt sich schön um den Gin und die Mischung ist sehr stimmig und vor allem angenehm und lecker!

Und liebe Urlauber solltet ihr noch nicht wissen wohin als nächstes macht doch einen Abstecher an den Lago Maggiore und schaut euch an wo die Kirschen und Botanicals zu diesem tollen Gin wachsen.

Wie man mit Gin die Welt verbessert

Ein Traum oder? Etwas tun das man gerne macht, das überhaupt nicht anstrengend ist und dabei noch etwas Gutes tun? Wenn es doch nur immer so einfach wäre. Der Gin selbst beschreibt sich „ von Afrika inspiriert, in Deutschland hergestellt“ gute alte Handarbeit. Durch den Kauf jeder Flasche geht ein Teil des Geldes an die Stiftung „Space for Elephants“, die dazu beitragen das in Südafrika Arbeitsplätze geschaffen werden um die Wilderei einzudämmen und somit die Elefanten zu schützen. Wer mehr darüber wissen geht einfach auf die Homepage und bekommt noch mehr Infos.

Genug nun der Einleitende Worte nun zu dem warum wir alle hier sind, der Gin an sich. Beim ersten öffnen tritt sofort ein starker Wacholdergeruch aus, erst mal nochmal tief aus und wieder einatmen, die Flasche kurz „lüften“ lassen und dann nochmal daran riechen. Gleich viel besser, viel angenehmer und nicht so stark wie beim ersten riechen.

ElephantGinDryWater
Elephant Gin und Sweppes Dry Water

Da Schweppes vor kurzem erst das Dry Water raus brachte dachten wir das wir zum Gin eben dieses Dry Water geben um einen Gin Tonic zu erschaffen der uns beiden, hoffentlich, schmeckt. Doch bevor wir Gin und Tonic mischen, erstmal die Gin Pur Probe. In kleine Schnapsgläser kommt ein Schluck des Elephant Gins zum Testen. Bei aller Zuneigung und Liebe für die tollen Elefanten, aber Pur schmeckt der Gin uns nicht, man merkt eben doch stark das Gin eigentlich ein Wacholderschnaps ist. Der Gin brennt im ganzen Mund. Mit den verzehrten Gesichtern nahmen wir also das Dry Tonic Water und hofften dass die Mischung doch irgendwie trinkbar und genießbar ist.

Liebe Elefanten Liebhaber und Ginfans, es passt. Elephant Gin und das „neue“ Dry Water, hat uns beiden gut geschmeckt. Der Wacholder Geschmack wird durch das Tonic Water untermalt und ist nicht mehr so drückend und brennend wie Pur, zum Glück. Noch ein paar Worte zum Dry Water, Schweppes hat erkannt das Ihnen die Konkurrenz davon läuft und hat nun eben das Dry Water und noch 4 weitere auf den Markt gebracht. Das Dry Water ist nicht zu vergleichen mit dem normalen Tonic Water.

Für uns ein gelungenes Tasting. Na Gin sei Dank, Spaß gehabt und die Welt ein stückweit besser gemacht.